Vietnam - Kinder des Drachens

Vietnam - Kinder des Drachens, Niemcy 2004

"Noch vor zehn Jahren stand Konfuzius in einem Schuppen. Dort konnte er mit den Käfern über Philosophie reden". Mit Witz umschreibt der Publizist Huu Gnoc die Wende, die sein Land umkrempelt.

  • Gatunek: Land + Leute

Vietnam - Kinder des Drachens w telewizji

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  • Walter Tauber Autor

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Vietnam erfindet sich neu, und keiner hat einen besseren Überblick als der 85-jährige Publizist Huu Gnoc, der in einem halben Jahrhundert den Kolonialkrieg gegen Frankreich, die berauschenden ersten Monate der Unabhängigkeit, den grausamen Bombenregen der US-Streitkräfte, die Not der radikalen Kollektivierung und die risikoreiche Öffnung zum Weltmarkt miterlebt hat. Täglich marschiert Huu Gnoc am Literaturpalast von Hanoi vorbei, geht zu Fuß in sein Büro, in dem er Artikel für die französisch- und die englischsprachigen Zeitungen Vietnams schreibt. Der Literaturpalast war die erste Universität des Landes, in der die Weisheiten des Konfuzius gelehrt wurden. Von den Kommunisten einst als Reaktionär verpönt, wird der Philosoph heute wieder verehrt. Die Kultur der Vietnamesen geht auf die Bronzezeit vor über drei Jahrtausenden zurück. Tausend Jahre war ihr Stammesgebiet im Delta des Roten Flusses von Chinesen besetzt, doch die Vietnamesen ließen sich nicht assimilieren, kämpften für ihre Identität als eigenständiges Volk. Alleine in den vergangenen fünfzig Jahren besiegten sie drei Mächte: Frankreich, die USA und - einmal mehr - China. Hartnäckigkeit, Stolz und die Bereitschaft, sich anzupassen und sich ein besseres Leben zu erkämpfen, sind die Eigenschaften der Vietnamesen. Das verbindet sie, eint sie und macht sie stark. Der Drache in der Ursprungslegende Vietnams ist dazu ein passendes Symbol. Doch bald entdeckt man auch die Vielfalt dieses Landes. Szenen aus dem Mittelalter finden sich heute direkt neben Bildern aus einer modernen Industriegesellschaft. Das energische Chaos der Hauptstadt Hanois, seine malerische Unordnung mit französischem Flair verlockt. Der Film von Walter Tauber skizziert Menschen, zeigt Ausschnitte aus radikal verschiedenen Lebenswelten, die zusammen die fantastische Palette einer alten Kultur zeigen, die sich täglich neu erfindet.

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