Weg von der Straße - Manuela und die obdachlosen Jugendlichen

Weg von der Straße - Manuela und die obdachlosen Jugendlichen, Niemcy 2020

Seit 2001 bietet die Essener Organisation "Raum 58" gestrandeten jungen Menschen ein Bett. Zwei Jahre lang hat ein Filmteam die obdachlosen Jugendlichen und die Betreuer der Einrichtung begleitet.

  • Gatunek: Gesellschaft + Soziales

Weg von der Straße - Manuela und die obdachlosen Jugendlichen w telewizji

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  • Patrick Stijhals Autor

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Im Raum Essen leben rund 160 Jugendliche auf der Straße. Seit 2001 bietet die Organisation "Raum 58" gestrandeten jungen Menschen ein Bett und einen Rückzugsort. Die Bedingungen sind, dass keine Waffen und keine Drogen in die Unterkunft gebracht werden, auch Gewalttätigkeiten sind verboten. Über zwei Jahre lang hat ein Filmteam die Obdachlosen und die Betreuer der Einrichtung begleitet.

Kurz vor neun Uhr abends: Sozialarbeiterin Manuela Grötschel öffnet die Tür der Notschlafstelle "Raum58" in Essen. Vor der Tür warten zwei Jugendliche - Manuela kennt sie noch nicht. Im Aufenthaltsraum am Esstisch versucht sie ins Gespräch zu kommen. Einer hat mehrere Tage draußen geschlafen - der Rücken tut ihm weh. Die Jugendlichen bekommen ein Bett für eine Nacht - fast bedingungslos. Einzige Regeln: keine Waffen, keine Drogen, keine Gewalt. 000 junge Menschen leben in Deutschland ohne feste Unterkunft. Viele sind vollkommen aus dem System gefallen. Ein Teufelskreis: keine Wohnung, keine Arbeit, kein Geld. Manuela Grötschel sagt: "Für die Jugendlichen, die richtig abgehängt wurden, ist der Druck enorm groß geworden. Die finden sich einfach in der Gesellschaft und in unserem Leben nicht wieder.": Einer von ihnen ist Pinky. Der Junge mit blondierten Haaren und großen Ohrringen wühlt im Kleider-Spendenschrank nach neuen Schuhen. "Mit zwölf Jahren am Essener Hauptbahnhof, da wo die ganzen Alkoholiker waren und die ganzen harten Junkies abgehangen haben, und diese Möchtegern-Coolen, da war ich halt immer bei. Bis ich dann irgendwann auf Drogen gesagt habe zur Polizei: Nein, ich will nicht nach Hause." Jetzt will er noch einmal einen Anlauf starten, einen Drogen-Entzug beginnen. "Eine eigene Wohnung haben, eine Familie gründen, Kinder bekommen. Das wäre schon mein absoluter Lebenstraum." Welche Chance haben die Straßenkinder, zurück in ein geregelteres Leben zu finden? Über zwei Jahre lang hat "Echtes Leben" die Jugendlichen der Notschlafstelle "Raum58" in Essen begleitet.

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